Skip to main content
Burgenländischer Landesverband der Selbsthilfegruppen - BLSHG
Beziehung     Leben     Sinn     Hilfe     Gemeinschaft
Beziehung im Leben macht Sinn und bringt Hilfe für die Gemeinschaft

Beziehung

„Beziehungslosigkeit bedeutet Einsamkeit.“ Die enorme Steigerung der Mobilität und die eingeforderte Flexibilität führen immer häufiger zur Auflösung von geknüpften Beziehungen, sowohl der familiären als auch der freundschaftlichen Bindungen. Bindungslosigkeit und Einsamkeit können zu kleineren oder größeren Verwundungen in Körper und/oder Seele führen. Der enorme Fortschritt in den Wissenschaften, macht zwar viele „Reparaturen“ möglich, aber gerade deshalb nimmt auch der Bedarf an Versorgung im Gesundheitsbereich zu. Selbsthilfe kann und soll sich zu einer wichtigen Säule für diese Versorgung entwickeln.

Leben

„Leben ist Beziehung.“ Im eigenen Körper ist es die gute „Beziehung“ der Organe untereinander, welche die Gesundheit fördert. Die Außenbeziehungen des Menschen sind für die Seele – die Psyche – von besonderer Bedeutung, der Körper bleibt jedoch von Verwundungen in diesem Bereich nicht verschont. Ein „gutes Leben“ ergibt sich also durch ein gutes Zusammenwirken der Organe im Menschen und eine Vernetzung der Person in der Gemeinschaft. Natürlich sind hier die Bedürfnisse – je nach Prägung der Person – unterschiedlich. Besondere Bedürfnisse haben jene Menschen, die entweder seit ihrer Geburt oder durch Schicksalsschläge schwer benachteiligt sind. Gerade für diese Menschen kann sich durch Kooperationsangebote – das ist Selbsthilfe - ein besseres Leben entfalten.

Sinn

Dr. Viktor Frankl, der Begründer einer Psychotherapieform führte bereits in seinem ersten Buch „Trotzdem Ja zum Leben sagen“ aus, wie bedeutend die Sinngebung für das Seelenleben eines Menschen ist. Im Konzentrationslager war der gelernte Arzt unter schwerem Fieber nie eingeschlafen ohne sich eine Aufgabe (Sinn) für den nächsten Tag zu stellen. Daraus entstand die Entdeckung der heilenden Wirkung von „Sinn als eine Psychotherapieform“.

Immer mehr ist in der komplexer werdenden Welt von der Sinnfrage die Rede, vor allem wenn es um die Bewältigung von Lebenskrisen geht. Wenn ein Mensch in einer psychischen „Sackgasse“ gelandet ist oder durch ein körperliches Leiden die Frage nach dem Sinn seines Lebens stellt. Nicht von ungefähr gewinnen die Begriffe „Resilienz“ und „Salutogenese“ immer mehr an Bedeutung. Selbsthilfe kann durch Gespräche den einen oder anderen Impuls setzen aber natürlich keine medizinische oder professionelle psychosoziale Versorgung ersetzen.

Hilfe

Neben den zahlreichen helfenden Berufen im Gesundheitsbereich, von denen der des Arztes wohl eine besonders große Bedeutung hat, sehen wir immer mehr weitere professionelle Helfer. Mehr Reparaturmöglichkeiten an Körper und Seele führen aber auch zu einem Anstieg der Kosten im Gesundheitssystem. Immer mehr Säulen haben sich in das System eingegliedert. Experten sind überzeugt: Die Forcierung der Selbsthilfe als Unterstützung und Ergänzung der professionellen Helfer wird immer notwendiger. Dies kommt auch in der Initiative „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ zum Ausdruck. „Hilfe der Selbsthilfe“ besteht in der Expertise jener Menschen, die an einer Krankheit leiden oder gelitten haben. Durch das am eigenen Körper oder der eigenen Seele ertragene Leid haben diese „Betroffenen“ ein Wissen, das professionelle Helfer in der Regel nicht haben. Was die sogenannte „Zivilgesellschaft“, also die besonders aufmerksamen Bürger, im politischen Bereich als Aufgabe sieht, das soll Selbsthilfe im Bereich der Gesundheit sein.  

Gemeinschaft

In unseren sozial durchorganisierten Wohlstandsgesellschaften verlassen wir uns mitunter auch zu sehr auf „die da oben“. Gewiss funktioniert mancher Bereich objektiv nicht optimal, allzu oft wird aber aus unserer ganz persönlicher Sicht – in subjektiver Wahrnehmung - kritisiert. Die Verantwortung für das eigene Leben darf aber auch im Sozialstaat nicht verloren gehen. Selbst wenn man die Prägungen, die wir aus unseren genetischen und sozialen Geschichte berücksichtigen, wissen wir heute auch, wie bedeutend unser Beitrag zur Aufrechterhaltung und Wiedergewinnung der eigenen Gesundheit ist. „Das eigene Leben in die Hand nehmen“, wie ein Sprichwort sagt, ist mit der Unterstützung durch eine Selbsthilfegruppe oft leichter als „allein auf weiter Flur“ zu bleiben. Vor allem bietet die Selbsthilfegruppe oft Impulse zur Unterscheidung von Selbst- und Fremdwahrnehmung. Dies kann einerseits die Reflexionsfähigkeit fördern und andererseits neue Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. 

Zweck des BLSHG

Der Verband, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung und Unterstützung aller im Burgenland tätigen Selbsthilfe-Organisationen bzw. Selbsthilfegruppen. Der Verband ist parteipolitisch und konfessionell ungebunden.

Er wird unterstüzt durch:

 

Post

c/o TLE - Haus TechLab
Bauteil 2, 2. OG, Achse 06
Thomas A. Edison Straße 2
7000 Eisenstadt

Telefon

Sie erreichen den Vorstand jeweils telefonisch unter:
Obmann:
Johann Wutzlhofer: + 43 664 8640351
1. Obmann Stellvertreterin:
Anita Novotny: + 43 676 5855512
2. Obmann Stellvertreter:
Arnold Fass: + 43 664 7836470

Bürozeiten: bis auf weiteres wechseln sich der Obmann und seine Stellvertreter im Büro ab. Die genauen Termine werden im Termintableau hinterlegt:

http://www.selbsthilfe-bgld.at/unsere-angebote/termine/

E-Mail

office(at)selbsthilfe-bgld.at 
für allgemeine Anfragen!
obmann(at)selbsthilfe-bgld.at
für Anfragen an unseren Obmann!
vorstand(at)selbsthilfe-bgld.at
für Anfragen an unseren Vorstand! (Die Mail wird an alle Vorstandsmitglieder weitergeleitet)